Fernsehen für die „Unterschicht“?
Geschrieben von: Thomas   

Seit ein paar Jahren, geistert der Begriff, des Unterschichtenfernsehens durch die Medien, doch kaum jemand weiß, was wirklich damit gemeint ist. In der Regel, ist dieser Begriff, auf Sendungen, des privat Fernsehens, die keine bildende Funktion haben. So werden laut Vorurteil Sendungen, wie Schwiegertochter gesucht, Familie im Brennpunkt, Richterin Barbara Salesch, Frauentausch und GZSZ von Menschen gesehen, die einen niedrigen Bildungsstand haben. Dabei kann niemand beweisen, dass der Akademiker oder Student, nicht auch die selben Sendungen guckt, wie ein Hauptschüler oder Hartz VI Empfänger. Zwar ist das Niveau solcher Sendungen meist nicht sehr hoch, aber schließlich bestimmt die Nachfrage das Angebot. Würde niemand diese Sendungen sehen, würden sie schnell wieder abgesetzt werden. Jeder wird wohl zugeben müssen, dass eine Sendung, wie Ich bin ein Star - Holt mich hier raus bedeutend mehr Unterhaltungswert besitzt, als ein Beckmann, der vielen suspekt ist. Jeder sehnt sich nach einem harten Arbeitstag danach, einfach nur zu entspannen. Die Qualität der Entspannung ist mit einem anspruchsvollen Programm jedoch nicht so hoch, als wenn man eine laue Serie guckt, der man nicht zu hundert Prozent folgen muss. Egal, ob obere- oder untere Schicht, jeder sollte mindestens eine Sendung haben, die leicht zu verdauen ist und daher einfach nur unterhält. Unterschichtenfernsehen, sollte als Begriff nicht verwendet werden, denn kaum jemand kann sich davon freisprechen nicht auch einmal bei X Diaries, Nur die Liebe zählt oder DSDS rein gesehen zu haben.